Das Gebäude ist eine Flachdachhalle aus rotem Backstein mit einer offenen Pfeilervorhalle. Unter dem Vordach über der mittleren der drei Eingangstüren ist ein Ensemble aus Keramikfiguren, geschaffen von Richard Kuöhl (1880-1961), angebracht: ein Seemann am Ruder eines Boots, umgeben von sechs Möwen. Darunter steht „Gorch Fock zum Gedächtnis“. Rechts und links der Plastik findet sich je eine aus Klinkern gearbeitete Schrifttafel mit Sätzen von Gorch Fock.
Linke Inschrift: DIE*HEIMAT*IST*/ DER*SCHLÜSSEL / ZU*DER*SEELE /* DES MENSCHEN
Rechte Inschrift: DANN ABER GIBT / ES MENSCHEN DIE / DER SCHLÜSSEL ZU / IHRER HEIMAT SIND
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Die Gorch-Fock-Halle, entworfen von dem Architekten und Hamburger Oberbaudirektor Fritz Schumacher als Bürgerhaus für Finkenwerder, wurde zwischen 1927-1930 erbaut. Sie diente als Veranstaltungsort und Sporthalle. Mit dem Bau sollte zugleich dem im Ersten Weltkrieg gefallenen Gorch Fock ein Denkmal gesetzt werden, wofür im Vorfeld bereits Geld gesammelt worden war. Die Schrifttafeln wurden auf Vorschlag von Gorch Focks Bruder Rudolf Kinau (1887 - 1975) angebracht. Im Inneren des Gebäudes befinden sich zwei Wandbilder von Eduard Bargheer (1901 – 1979), die segelnde und musizierende Jugendliche zeigen. Heute wird die Halle von einem Sportverein genutzt