Der Brunnen stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1963 hierher versetzt. Über dem Brunnen, an einer Wand angebracht, befindet sich eine von dem Bremer Künstler Klaus Homfeld im selben Jahr geschaffene Plastik aus Kupferstäben und Bronzefiguren, in deren Mittelpunkt der Titelheld von Georg Drostes Romantrilogie steht. Die netzartige Anordnung der Stäbe symbolisiert dem Künstler zufolge die Verstrickung Ottjen Alldags – wie eines jeden Menschen – in die Fäden seines eigenen Schicksals. Zum Gedenk-Ensemble gehört eine Inschrift, verfasst von Heinrich Schmidt-Barrien, die Drostes Blindheit thematisiert: „von’t ole Bremen / un wo’t leevt un lacht / sung uns de Dichtersmann / ut all sien Nacht“.